Aus dem Himmel gemacht, um die Erde zu schützen

Diamanten sind für immer. So heißt es. Was man beim Juwelier nicht erfährt: Auch die Folgen der Diamantgewinnung aus der Erde sind für immer. 
War das die Basis für die Idee, Diamanten aus CO2 zu gewinnen?

Oder war es eine kleine, geniale und vielleicht sogar scherzhafte chemische Rechnung:
CO2 =  C + O2

Was passiert, wenn man das weiterdenkt?

  • CO2 haben wir zu viel.
  • O2, Sauerstoff, brauchen wir.
  • C, Kohlenstoff. Hm, was könnte man damit machen? Moment, reiner Kohlenstoff … das sind Diamanten!

Wie auch immer der Engländer Dale Vince auf die Idee gekommen ist: Sie ist sensationell.

Und die Herstellung  wirkt faszinierend einfach:

„Alles, was wir brauchen, um einen Skydiamond zu erschaffen, kommt vom Himmel. Der Kohlenstoff, aus dem es hergestellt wird, stammt aus der Atmosphäre, Wind und Sonne liefern unsere gesamte Energie, und das Wasser, das wir verwenden, ist gefangener Regen. Das einzige, was wir wieder auf die Welt bringen, ist sauberere Luft als wir herausgenommen haben.“

So entsteht ein Skydiamond

  • CO2 wird aus der Luft extrahiert, verflüssigt und gereinigt. Die zurückgeführte Luft ist sauberer als zuvor.
  • Regenwasser wird durch Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Beides wird zu Methan kombiniert.
  • Das Methan wird in die Diamantmühlen eingespeist.
  • In den Diamantmühlen wachsen die Skydiamonds auf winzigen Samen in einer Plasmakugel, die bei etwa 1.000 Grad Celsius läuft. Das entspricht ungefähr der Temperatur der äußeren Sonnenschicht.
  • Die Himmelsmine und der gesamten Prozess laufen mit Wind- und Sonnenenergie

Beeindruckende Bilanzen

Die Menge an CO2 in einem Karat Diamant ist relativ gering. Im Herstellungsprozess werden nur ein paar Gramm verwendet.

Doch der Kohlenstoff, der im Vergleich zum traditionellen Diamantbergbau vermieden wird, ist signifikant.

Jedes Karat abgebauter Diamant hat einen ökologischen Fußabdruck von über 100 kg CO 2 und insgesamt über 500 kg Treibhausgasen.

Im Gegensatz dazu hat ein Ein-Karat-Skydiamond einen Fußabdruck von minus 4 g CO2.

Und: Jedes Karat Skydiamonds benötigt etwas mehr als 40 kWh Energie. Das ist ungefähr so viel wie ein durchschnittlicher britischer Haushalt in drei Tagen braucht.

Insgesamt wird weniger  als die Hälfte der Energie verbraucht, die benötigt wird, um einen Stein mit fossilen Brennstoffen abzubauen.

Funkelnde Schönheit außen wie innen: Skydiamonds

Das ist eine Idee, die wir Lionizers mit Vergnügen weitererzählen.

Niemand hat jemals zuvor einen Skydiamond getragen

Hier erfahren Sie mehr über die geniale Idee von Dale Vince und wie sie funktioniert. Und Sie können sich sogar in eine Warteliste für die Skydiamonds eintragen.
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