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Über SEON

Bei SEON handelt es sich um einen mobilen Panik-Knopf, den Nutzer bei einem Überfall oder einer anderen Notfallsituation drücken können, um schnelle Hilfe durch einen Sicherheitsdienst zu bekommen. Der Knopf ist über Bluetooth mit dem Smartphone des Nutzers verbunden. Über eine App werden Sicherheitskräfte automatisch über den Standort des Smartphones informiert. Aktuell ist der Button nur in Südafrika erhältlich. Die Einführung in weiteren Ländern ist in Planung.

Projektzeitraum

Die SEON GmbH wurde im Sommer 2017 gegründet. Der SEON-Button kommt im Herbst 2018 auf den Markt. Die Lionizers haben das Projekt über den gesamten Zeitraum begleitet.

Projektablauf

Gründungsphase (Sommer 2017)

Im Sommer 2017 wurde die SEON GmbH von einem fünfköpfigen-Gründungsteam ins Leben gerufen, darunter auch der Lionizers-Geschäftsführer Nils Löwe.

Recherche-Phase und Ideation (Sommer 2017 bis Herbst 2017)

Ursprünglich war der SEON-Button für den deutschen Markt geplant. In der Recherche-Phase hat sich jedoch immer stärker herauskristallisiert, dass Deutschland als Markt für einen mobilen Panik-Knopf bei Überfällen ungeeignet ist: In Deutschland darf die Polizei nicht automatisiert benachrichtigt werden, wie es über eine Anwendung wie SEON der Fall ist. Es müsste zusätzlich ein Call-Center eingerichtet werden, was – so das Ergebnis der Recherche – letztlich zu kostenintensiv wäre: Zwar würden die Kunden eine einmalige Investition in den Panik-Knopf vornehmen, eine kontinuierliche Bezahlung des Sicherheitsdienstes jedoch nicht. Dafür ist Deutschland einfach zu sicher und die Gefahr eines Überfalles, in dem der Knopf tatsächlich zum Einsatz kommt, zu gering.

Gemeinsam mit dem SEON-Team haben die Lionizers entschieden, vom deutschen Markt Abstand zu nehmen und andere Märkte zu untersuchen – insbesondere solche, in denen die Kriminalität deutlich höher ist als hierzulande. So fiel die Wahl schließlich auf Südafrika. Dort ist die Kriminalität, insbesondere was Gewalttaten und Raubüberfälle betrifft, nicht nur vergleichsweise hoch. In dem Land werden auch nahezu flächendeckend private Sicherheitsfirmen beschäftigt, die für eine Kooperation mit SEON geeignet sind: Sie können schnell vor Ort sein und haben genügend freie Kapazitäten, um im Notfall Hilfe zu leisten. Ein weiterer Vorteil des südafrikanischen Marktes: Die Bewohner sind eher bereit, nicht nur einmalige Kosten für einen Panik-Button zu tragen, sondern einen monatlichen Betrag für ihre Sicherheit auszugeben.

Neben der Recherche selbst lag die besondere Stärke der Lionzers in dieser Phase des Projekts darin, die Ideen und Visionen immer wieder auf einen rationalen Pfad zu lenken. Gerade zu Beginn eines Projektes werden viele Ideen entwickelt und es wird viel „herumgesponnen“. Das ist einerseits richtig und wichtig, weil nur so die erforderliche Kreativität freigesetzt werden kann, um neue Wege zu gehen und neue Lösungen zu entwickeln. Andererseits müssen die Ideen auch immer wieder mit den eigentlichen Zielen abgeglichen werden. Die Lionizers haben deshalb immer wieder hinterfragt: Wird hier tatsächlich ein Produkt entwickelt – oder sammeln wir gerade nur eine Vielzahl spannender Ideen? Und: Wie können wir die besten Ideen aufnehmen und mit welchen Technologien können wir daraus ein ideales Produkt entwickeln?

Software-Entwicklung (Herbst 2017 bis Sommer 2018)

Ab Herbst 2017 haben die Lionizers mit der Entwicklung der SEON-Software begonnen. Im Fokus stand dabei der Bau einer App für den Endkunden sowie die Entwicklung eines Webservers und einer Webseite mit passwortgeschütztem Kontrollraum, in den sich die Sicherheitsdienste einloggen können.

Fertigung eines Prototyps (Herbst 2017 bis Winter 2017/18)

Parallel zur Software-Entwicklung wurde ein erster Prototyp des SEON-Buttons gefertigt. Die Fertigung übernahm ein Partner in Hong Kong, den die Lionizers gemeinsam mit dem SEON-Team ausgewählten. Damit der Prototyp den Vorstellungen des SEON-Teams entsprechend gefertigt werden konnte, haben die Lionizers die genauen Spezifikationen des Produktes mit dem Hardware-Entwickler besprochen: Wie sollte die Hardware aussehen? Was ist bei der Nutzerfreundlichkeit zu beachten? An welcher Stelle könnte die Batterie integriert werden? Wie stehen Button und Smartphone des Nutzers in Kontakt? Kann der Button selbst funken oder soll dies über das Smartphone laufen?

Feldtest (Winter 2017/18)

Im Januar 2018 fand ein zweiwöchiger Feldtest in Kappstadt statt. Dabei wurde SEON von den Sicherheitsdiensten vor Ort genutzt. Es wurde untersucht, welche Anwendungen gut funktionieren und wo Anfälligkeiten bestehen. Zudem wurde geprüft, an welchen Stellen die Handhabung der App an den Arbeitsalltag der Sicherheitsdienste und an bestimmte Abläufe angepasst werden muss, um eine einwandfreie Benutzbarkeit zu ermöglichen.

Anpassung von Hardware und Software (Frühjahr und Sommer 2018)

Im Anschluss an den Feldtest wurden Hardware und Software entsprechend der daraus gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Zudem wurden Fehler in der Software behoben und die Abläufe und Prozesse stabilisiert.

Massenfertigung und Auslieferung (Herbst 2018)

Im Herbst geht der SEON-Knopf in Massenproduktion. Die erste Charge wird ausgeliefert und auf dem südafrikanischen Markt verkauft.

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